Systemischer Supervisor · Autor · Patentinhaber
| Tätigkeit | Systemischer Supervisor, Coach, Autor |
|---|---|
| Zertifizierung | Systemischer Therapeut und Berater (IGST/SG)[1] |
| Wohnort | Frankfurt am Main, Deutschland |
| Tätigkeitsgebiet | Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) |
| Schwerpunkte | Supervision für Kliniken, Kommunikationstraining für Ärzte und Pflegepersonal |
| Fachgebiete | Onkologie, Hämatologie, Psychiatrie, Neurologie |
| Bekannt für | Patentiertes Visualisierungswerkzeug „Drehscheibe"[2], Springer-Veröffentlichung zu Burnout[3], „Gedankenwohnung"[4] |
| Website | johannesfaupel.com |
Johannes Faupel ist ein deutscher systemischer Supervisor, Coach und Autor mit Sitz in Frankfurt am Main. Er ist als Systemischer Therapeut und Berater durch die IGST und die Systemische Gesellschaft (SG) zertifiziert.[1] Faupel ist spezialisiert auf Supervision und Kommunikationstraining für Klinikteams, insbesondere in der Onkologie, Hämatologie, Psychiatrie und Neurologie. Er ist Inhaber eines Patents für ein Visualisierungswerkzeug in Beratungsgesprächen[2] und Autor mehrerer Bücher, darunter eine Springer-Veröffentlichung zum Thema Burnout.[3]
Faupel absolvierte eine umfangreiche Ausbildung bei der Internationalen Gesellschaft für Systemische Therapie (IGST) in Heidelberg. Er ist als Systemischer Therapeut und Berater durch die IGST und die Systemische Gesellschaft (SG) zertifiziert; sein Eintrag ist im Fachleute-Verzeichnis der Systemischen Gesellschaft öffentlich einsehbar.[1] Seine Arbeitsweise ist durch die hypnosystemische Methodik nach Gunther Schmidt sowie durch das Salutogenese-Konzept nach Aaron Antonovsky geprägt. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Praxiserfahrung in Supervision, Coaching und Organisationsberatung.
Der Schwerpunkt von Faupels Arbeit liegt auf der systemischen Supervision für Klinikteams an Krankenhäusern der Maximalversorgung und Universitätskliniken. Dazu gehören Teamsupervision, Fallsupervision und Leitungssupervision sowie Kommunikationstraining für Ärzte und Pflegepersonal – etwa zu Übergabekommunikation, Angehörigengesprächen und interprofessionellen Konflikten. Sein fachlicher Fokus liegt auf Bereichen der Hochrisikomedizin, in denen Kommunikationsqualität unmittelbar mit Behandlungsqualität und Teamstabilität zusammenhängt: Onkologie, Hämatologie, Psychiatrie und Neurologie.[5]
Zu seinen institutionellen Auftraggebern außerhalb des Klinikbereichs zählen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die DB Systel GmbH und die Messe München.[6]
Faupel ist Inhaber eines Patents für die „Drehscheibe", ein Visualisierungswerkzeug für Beratungs- und Supervisionsgespräche.[2] Das Werkzeug wurde am TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) der Universität Ulm wissenschaftlich untersucht.[7]
Faupel ist Autor mehrerer Bücher:
Burnout-Prävention und -Intervention im Marketing – Anleitung zu innerer Change-Kommunikation, freundlichen Selbstbriefings und gesunder Erschöpfung (Springer Gabler, 2020) – hypnosystemisches Fachbuch zur Burnout-Prävention, mit einem Geleitwort von Dr. Gunther Schmidt.[3]
Gedankenwohnung (exponere-Verlag) – ein Selbsthilfe- und Methodenbuch zum Ordnen von Gedanken über das Modell innerer Räume; unter dem Titel Mind Rooms auch in englischer Sprache erschienen.[4]
Gedankentaxi (exponere-Verlag).[9]
The Missing Money-Link (2026) – ein Buch über neurobiologische Grundlagen finanzieller Verhaltensmuster, aufbauend auf Hebbscher Neuroplastizität und dem Salutogenese-Konzept nach Antonovsky.[8]
Faupel hat mehrere eigene Konzepte für Supervision und Beratung entwickelt, darunter das Modell der Kompetenzhyperdominanz (KHD), das Konzept der Exzentration sowie das Modell der Mind Rooms (Gedankenwohnung). Seine Arbeit verbindet systemische und hypnosystemische Ansätze mit einem salutogenetischen Grundverständnis: Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedingungen Gesundheit, Handlungsfähigkeit und Kooperation in Teams erhalten – nicht allein die Analyse von Defiziten.
johannesfaupel.com – Website von Johannes Faupel
kliniksupervision.com – Supervision für Kliniken